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| Land | Luxemburg |
|---|---|
| Jahrgang | 2016 |
| Ausgabedatum | 12. Mai 2016 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | 515.000 (13.500 / 1.500) |
| Katalognummer | LU-16 G1 |
| Gestalter | Alain Hoffmann |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
Großherzogin-Charlotte-Brücke, die Hauptverkehrsverbindung zwischen Luxemburgs Stadtzentrum und dem Stadtviertel Kirchberg, wo die Institutionen der Europäischen Union ansässig sind. Auf der abgebildeten Brücke sind der Schriftzug „Pont Grande-Duchesse Charlotte“ und darunter die Jahreszahl „1966“ eingraviert. Im oberen Teil des Motivs sind das Bildnis des Großherzogs Henri von Luxemburg und das Ausgabejahr „2016“ dargestellt. Im unteren Teil ist der Name des Ausgabestaats „LUXEMBOURG“ zu lesen.
2018 wurde nachträglich ein Etui mit den 2-Euro-Gedenkmünzen Luxemburgs von 2016 bis 2018 (LU-16 G2, LU-17 G2, LU-17 G4, LU-18 G3 und LU-18 G6) mit neuen Münzzeichen von 2018 emittiert.
Die Großherzogin-Charlotte-Brücke entstand in einer Phase des tiefgreifenden städtebaulichen Wandels in Luxemburg. Mitte der 1960er Jahre stand das Großherzogtum vor der Herausforderung, sein wachsendes Hauptstadtzentrum mit dem nördlichen Hochplateau von Kirchberg zu verbinden — einem damals weitgehend unbebauten Plateau, das seit 1959 zum Sitz europäischer Institutionen bestimmt war. Die 1966 eröffnete Brücke überspannt auf einer Länge von rund 355 Metern das Alzettetal in etwa 74 Metern Höhe und war bei ihrer Fertigstellung eine der markantesten Ingenieursleistungen des Landes. Ihre geschwungene Stahlkonstruktion in charakteristischem Rot gilt heute als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Luxemburg.
Kirchberg entwickelte sich nach der Eröffnung der Brücke rasch zum institutionellen Herz Europas in Luxemburg: Der Europäische Gerichtshof, der Europäische Rechnungshof und weitere EU-Einrichtungen siedelten sich dort an und machten den Stadtteil zu einem zentralen Schauplatz europäischer Verwaltung. Ohne die Brücke wäre diese Entwicklung in dieser Form nicht möglich gewesen — sie ist bis heute die wichtigste direkte Verbindungsachse zwischen der Altstadt und Kirchberg. Benannt ist das Bauwerk nach Großherzogin Charlotte, die das Land von 1919 bis 1964 regierte und deren Name in Luxemburg eng mit nationaler Kontinuität und der Überwindung der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg verbunden ist. Anlässlich des 50. Jahrestages der Einweihung gab Luxemburg 2016 eine 2-Euro-Gedenkmünze heraus.
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |