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| Land | Deutschland |
|---|---|
| Jahrgang | 2009 |
| Ausgabedatum | 02. Januar 2009 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | je nach Jahr & Prägestätte – siehe Tabelle unten ↓ |
| Katalognummer | DE-09 G1 |
| Gestalter | Georgios Stamatopoulos |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
In der Mitte eine stilisierte menschliche Figur auf einer antiken Münze, deren linker Arm durch das Euro-Symbol verlängert wird. Die Initialen des Künstlers erscheinen unter dem Euro-Symbol. Der Name des Ausgabestaats in der/den Landesprache(n) erscheint am oberen Rand des Motivs, während die Angabe 1999-2009 und das in die Landessprache(n) übersetzte Akronym WWU am unteren Rand erscheinen.
Zweite Gemeinschaftsausgabe der Europäischen Union. Alle 16 Eurostaaten haben zum Jubiläumsdatum, dem 01.01.2009, eine Münze mit dem gleichen Motiv herausgegeben. Die Münzen unterscheiden sich lediglich in der Umschrift, die in der jeweiligen Landessprache auf den Münzen zu finden ist.
Die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) ist das Herzstück der europäischen Integration seit den 1990er Jahren. Ihre Wurzeln reichen zurück bis zum Vertrag von Maastricht 1992, der erstmals verbindliche Konvergenzkriterien festlegte: stabile Preise, solide Staatsfinanzen, feste Wechselkurse. Am 1. Januar 1999 trat die dritte Stufe in Kraft — elf EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, verankerten ihre Währungen unwiderruflich im Euro, der Europäischen Zentralbank wurde die Geldpolitik übertragen. Die Deutsche Mark, Jahrzehnte lang Symbol wirtschaftlicher Stabilität in der Bundesrepublik, verschwand als eigenständige Währung aus dem Devisenhandel, bevor 2002 der Euro-Bargeld den Schritt in den Alltag vollzog.
Zehn Jahre nach dem Start der Währungsunion hatte der Euro seinen Platz als zweitwichtigste Reservewährung der Welt etabliert. Deutschland als größte Volkswirtschaft der Eurozone hatte dabei eine zentrale Rolle gespielt — sowohl bei der Durchsetzung stabilitätsorientierter Kriterien als auch in der Exportdynamik, die vom gemeinsamen Binnenmarkt und der einheitlichen Währung profitierte. Die Gemeinschaftsausgabe aller Eurostaaten im Jahr 2009 markierte dieses Jubiläum: Zum ersten Mal prägten sämtliche Euro-Länder synchron eine identische Motivseite, was die kollektive Dimension des Projekts sichtbar machte. Für Sammler der deutschen 2-Euro-Gedenkmünze von 2009 steht das Stück damit zugleich für ein nationales und ein gesamteuropäisches Jubiläum.
Amtliche Bekanntmachung (EU-Amtsblatt): ABl. C 315 vom 10.12.2008, S. 8 (2008/C 315/04)
| Prägestätte | Auflage |
|---|---|
| A | 6.000.000 (60.000 / 70.000) |
| D | 6.300.000 (60.000 / 70.000) |
| F | 7.200.000 (60.000 / 70.000) |
| G | 4.200.000 (60.000 / 70.000) |
| J | 6.300.000 (60.000 / 70.000) |
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |