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| Land | Frankreich |
|---|---|
| Jahrgang | 2009 |
| Ausgabedatum | 23. Januar 2009 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | 10.090.000 (20.000 / 10.000) |
| Katalognummer | FR-09 G1 |
| Gestalter | Georgios Stamatopoulos |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
In der Mitte eine stilisierte menschliche Figur auf einer antiken Münze, deren linker Arm durch das Euro-Symbol verlängert wird. Die Initialen des Künstlers erscheinen unter dem Euro-Symbol. Der Name des Ausgabestaats in der/den Landesprache(n) erscheint am oberen Rand des Motivs, während die Angabe 1999-2009 und das in die Landessprache(n) übersetzte Akronym UEM am unteren Rand erscheinen.
Zweite Gemeinschaftsausgabe der Europäischen Union. Alle 16 Eurostaaten haben zum Jubiläumsdatum, dem 01.01.2009, eine Münze mit dem gleichen Motiv herausgegeben. Die Münzen unterscheiden sich lediglich in der Umschrift, die in der jeweiligen Landessprache auf den Münzen zu finden ist.
Am 1. Januar 1999 trat die Wirtschafts- und Währungsunion in ihre dritte und entscheidende Phase: Elf EU-Mitgliedstaaten, darunter Frankreich, fixierten ihre Wechselkurse unwiderruflich, die Europäische Zentralbank übernahm die Geldpolitik, und der Euro wurde zur gemeinsamen Währung im bargeldlosen Zahlungsverkehr. Für Frankreich bedeutete dieser Schritt das Ende des Franc als eigenständiger Währung nach mehr als zwei Jahrhunderten — eine geldpolitische Zäsur, die innenpolitisch durchaus umstritten war. Das Fundament hatte der Maastrichter Vertrag von 1992 gelegt, der Konvergenzkriterien für Inflation, Zinsen, Staatsverschuldung und Haushaltsdisziplin festschrieb. Frankreich erfüllte diese Kriterien als einer der Gründungsstaaten und war damit von Anfang an Teil des Eurosystems.
In den ersten zehn Jahren des Euro zeigte sich sowohl die Stärke als auch die Komplexität des gemeinsamen Währungsraums. Der Euro etablierte sich schnell als zweitwichtigste Reservewährung der Welt und stabilisierte den Außenhandel innerhalb der Eurozone. Frankreich profitierte als exportorientierte Volkswirtschaft vom Wegfall von Wechselkursrisiken gegenüber den wichtigsten Handelspartnern. Gleichzeitig offenbarte die Finanzkrise ab 2008 strukturelle Schwächen der Währungsunion, die in den Folgejahren intensive Reformen auslösten. Alle Eurostaaten begingen das Jubiläum 1999–2009 gemeinsam mit einer europäischen Gemeinschaftsausgabe, an der sich Frankreich 2009 mit einer 2-Euro-Gedenkmünze beteiligte.
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |