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| Land | Italien |
|---|---|
| Jahrgang | 2026 |
| Ausgabedatum | 01. April 2026 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | 3.284.000 (12.000 / 22.000) |
| Katalognummer | IT-26 G2 |
| Gestalter | Antonio Vecchio |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
Mittig der Heilige Franz von Assisi, inspiriert nach einem Fresko aus dem 14. Jahrhundert von Simone Martini in der Basilika San Francesco in Assisi (Umbrien, Italien). Entlang des Bildrands sind der Ausgabeanlass „SAN FRANCESCO D’ASSISSI 1226–2026“, das Todesjahr des Heiligen und die aktuelle Jahreszahl zu sehen. Am unteren rechten Bildrand steht das „R“ für die Münzstätte Rom, und unten linkerhand die Initialen „AV“ des Münzgestalters Antonio Vecchio.
Im zentralitalienischen Assisi, einer Kleinstadt in Umbrien, wurde um 1181/82 Giovanni di Pietro di Bernardone geboren - der spätere Franz von Assisi. Aufgewachsen als Sohn eines wohlhabenden Tuchhändlers, brach er nach einer Kriegsgefangenschaft und einer tiefgreifenden religiösen Krise mit seinem bisherigen Leben. Er legte sein Erbe nieder und widmete sich fortan einem Leben in freiwilliger Armut, Gebet und Krankenpflege. Was als persönliche Umkehr begann, entwickelte sich binnen weniger Jahre zu einer der folgenreichsten religiösen Bewegungen des Mittelalters: dem Franziskanerorden, den Franz um 1209 gründete und dem Papst Innozenz III. zur Bestätigung vorlegte. Das Ordensprinzip - absolute Besitzlosigkeit, Wanderpredigt, Dienst an den Ärmsten - war zu seiner Zeit radikal und stand in deutlichem Kontrast zu einer zunehmend mächtigen und reichen Kirche.
Franz von Assisi prägte das religiöse Leben Europas weit über seinen Tod im Jahr 1226 hinaus. Sein Sonnengesang, einer der frühesten Texte in italienischer Volkssprache, gilt als literarisches wie theologisches Dokument zugleich. Die Basilika San Francesco in Assisi, kurz nach seinem Tod errichtet und mit Fresken von Cimabue, Giotto und Simone Martini ausgestattet, wurde zum bedeutendsten Pilgerort Italiens und ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Franziskus wurde 1228 heiliggesprochen - nur zwei Jahre nach seinem Tod, ein ungewöhnlich schneller Prozess. 1980 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Schutzpatron der Ökologie, was seiner Bedeutung eine neue zeitgenössische Dimension gab. Zum 800. Todestag im Jahr 2026 erinnert Italien mit einer 2-Euro-Gedenkmünze an einen der meistverehrten Heiligen der katholischen Welt.
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |