Die Seite ist frisch umgestellt. Wenn etwas klemmt, fehlt oder Ihnen nicht gefällt - wir lesen jede Rückmeldung.
| Land | Litauen |
|---|---|
| Jahrgang | 2027 |
| Ausgabedatum | 2027 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | voraussichtlich 1.000.000 (5.000 / – ) |
| Katalognummer | LT-27 G2 |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
100 Jahre Konkordat zwischen Litauen und dem Heiligen Stuhl
Das Konkordat zwischen Litauen und dem Heiligen Stuhl vom 27. September 1927 war eines der ersten staatskirchenrechtlichen Abkommen, das der Vatikan mit einem osteuropäischen Land nach dem Ersten Weltkrieg schloss. Es regelte die Rechtstellung der katholischen Kirche im wiederhergestellten litauischen Staat, garantierte ihr Eigentumsrechte, die kirchliche Schulbildung und die eigenständige Verwaltung ihrer Diözesen. Für Litauen hatte das Abkommen über seine innenpolitische Bedeutung hinaus eine diplomatische Dimension: Es unterstrich die internationale Anerkennung der litauischen Souveränität und verankerte das Land in der europäischen Ordnung der Zwischenkriegszeit. Der Heilige Stuhl war damit einer der frühen Pfeiler im außenpolitischen Netzwerk des neugegründeten Staates.
Die Bedeutung des Konkordats reicht bis in die Gegenwart. Während der Sowjetzeit blieb das Abkommen zwar rechtlich suspendiert, doch die katholische Kirche war in Litauen stets mehr als eine religiöse Institution — sie war ein Rückhalt nationaler Identität und zivilgesellschaftlichen Widerstands. Nach der Unabhängigkeit 1990 wurden die diplomatischen Beziehungen zum Vatikan rasch wiederhergestellt; ein neues Rahmenabkommen trat 2001 in Kraft. Das Konkordat von 1927 gilt dabei als historisches Fundament dieser Beziehung. Litauen erinnert 2027 mit einer 2-Euro-Gedenkmünze an den hundertsten Jahrestag dieses Vertragsschlusses.
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |