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| Land | Luxemburg |
|---|---|
| Jahrgang | 2009 |
| Ausgabedatum | 15. Januar 2009 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | 825.000 (20.000 / 5.000) |
| Katalognummer | LU-09 G1 |
| Gestalter | Georgios Stamatopoulos, Alain Hoffmann |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
In der Mitte eine stilisierte menschliche Figur auf einer antiken Münze, deren linker Arm durch das Euro-Symbol verlängert wird. Die Initialen ΓΣ des Künstlers erscheinen unter dem Euro-Symbol. Der Name des Ausgabestaats in der/den Landesprache(n) erscheint am oberen Rand des Motivs, während die Angabe 1999-2009 und das in die Landessprache(n) übersetzte Akronym UEM am unteren Rand erscheinen.
2012 wurde nachträglich ein Etui mit den 2-Euro-Gedenkmünzen Luxemburgs von 2009 bis 2012 (LU-09 G1, LU-09 G2, LU-10 G1, LU-11 G1, LU-12 G1, LU-12 G2) emittiert.
Zweite Gemeinschaftsausgabe der Europäischen Union. Alle 16 Eurostaaten haben zum Jubiläumsdatum, dem 01.01.2009, eine Münze mit dem gleichen Motiv herausgegeben. Die Münzen unterscheiden sich lediglich in der Umschrift, die in der jeweiligen Landessprache auf den Münzen zu finden ist.
Die Wirtschafts- und Währungsunion gilt als einer der weitreichendsten Integrationsschritte in der Geschichte Europas. Ihre Grundlagen wurden im Vertrag von Maastricht von 1992 gelegt, die eigentliche Vollendung folgte am 1. Januar 1999 mit der Einführung des Euro als Buchgeld in elf Mitgliedstaaten — darunter Luxemburg, das als kleines, offenes Land mit einer eng verflochtenen Volkswirtschaft zu den frühen Befürwortern der gemeinsamen Währung gehörte. Die Europäische Zentralbank übernahm seither die Geldpolitik für die gesamte Eurozone, während die nationalen Zentralbanken im Eurosystem eingebunden blieben. Ziel war nicht allein die Beseitigung von Wechselkursrisiken im Binnenmarkt, sondern auch die Schaffung eines stabilen makroökonomischen Rahmens, der Preisstabilität und wirtschaftliche Konvergenz fördern sollte.
In den ersten zehn Jahren entwickelte sich der Euro zur zweitgrößten Reservewährung der Welt und prägte den Alltag von mehreren hundert Millionen Menschen. Luxemburg, traditionell Sitz zentraler europäischer Institutionen wie des Europäischen Gerichtshofs und der Europäischen Investitionsbank, profitierte besonders vom integrierten Finanzmarkt der Eurozone. Der Finanzplatz Luxemburg wuchs in diesem Jahrzehnt erheblich, auch begünstigt durch die Stabilität des gemeinsamen Währungsraums. Das zehnjährige Bestehen der Wirtschafts- und Währungsunion wurde 2009 mit einer europaweiten Gemeinschaftsausgabe gewürdigt, an der alle Eurostaaten mit identischem Motiv teilnahmen.
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |