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| Land | Niederlande |
|---|---|
| Jahrgang | 2009 |
| Ausgabedatum | 07. Januar 2009 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | 5.309.500 (4.000 / 9.500) |
| Katalognummer | NL-09 G1 |
| Gestalter | Georgios Stamatopoulus |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
In der Mitte eine stilisierte menschliche Figur auf einer antiken Münze, deren linker Arm durch das Euro-Symbol verlängert wird. Die Initialen ΓΣ des Künstlers erscheinen unter dem Euro-Symbol. Der Name des Ausgabestaats in der/den Landesprache(n) erscheint am oberen Rand des Motivs, während die Angabe 1999-2009 und das in die Landessprache(n) übersetzte Akronym EMU am unteren Rand erscheinen.
Zweite Gemeinschaftsausgabe der Europäischen Union. Alle 16 Eurostaaten haben zum Jubiläumsdatum, dem 01.01.2009, eine Münze mit dem gleichen Motiv herausgegeben. Die Münzen unterscheiden sich lediglich in der Umschrift, die in der jeweiligen Landessprache auf den Münzen zu finden ist.
Als am 1. Januar 1999 elf europäische Staaten ihre Wechselkurse unwiderruflich fixierten und die gemeinsame Währung einführten, vollzog sich der weitreichendste Schritt in der Geschichte der europäischen Wirtschaftsintegration. Die Wirtschafts- und Währungsunion war kein spontaner Beschluss, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Vorarbeit: Der Werner-Plan aus den frühen 1970er-Jahren scheiterte noch an divergierenden Wirtschaftspolitiken, erst der Delors-Bericht von 1989 legte einen realistischen Drei-Stufen-Plan vor. Der Vertrag von Maastricht 1992 machte die WWU schließlich verbindlich und definierte die Konvergenzkriterien, die Mitgliedstaaten erfüllen mussten — darunter Preisstabilität, solide Staatsfinanzen und stabile Wechselkurse. Die Niederlande gehörten von Beginn an zur Gruppe der Gründungsmitglieder der Eurozone und brachten mit dem Gulden eine der stabilsten Währungen Europas in die Union ein.
In den ersten zehn Jahren des Euro zeigte sich sowohl das Potenzial als auch die Komplexität einer gemeinsamen Währung ohne vollständig harmonisierte Fiskalpolitik. Der Euroraum wuchs bis 2009 auf sechzehn Mitgliedstaaten an, und der Euro etablierte sich als zweitwichtigste Reservewährung der Welt. Die Niederlande profitierten als exportorientierte Volkswirtschaft erheblich vom Wegfall der Wechselkursrisiken innerhalb des Binnenmarkts; gleichzeitig wurden strukturelle Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten sichtbarer. Zum zehnjährigen Bestehen der Wirtschafts- und Währungsunion begaben alle Eurostaaten 2009 eine gemeinsame Gedenkausgabe — eine der wenigen koordinierten Gemeinschaftsemissionen in der Geschichte des Euro.
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |