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| Land | San Marino |
|---|---|
| Jahrgang | 2025 |
| Ausgabedatum | 03. Juli 2025 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | 59.000 (52.000 / 7.000) |
| Katalognummer | SM-25 G2 |
| Gestalter | Silvia Petrassi |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
Michelangelos berühmte Zeichnung mit schwarzem Bleistift „Der Kopf der Kleopatra“ mit Schlange aus dem Jahr 1535, welche heutzutage in der Stiftung und Museum Casa Buonarroti in Florenz beheimatet ist. Der Ausgabestaat „SAN MARINO“ ist rechterhand, der Ausgabeanlass „MICHELANGELO“ und das „R“ der römischen Prägestätte ist linkerhand und die Jahreszahlen „1475“ und „2025“ sind zu beiden Seiten des Motivs zu sehen. Die Initialen „SP“ der Münzgestalterin Silvia Petrassi am unteren Bildrand komplettieren das Motiv.
Michelangelo Buonarroti zählt zu den wenigen Künstlern, deren Werk mehrere Epochen gleichzeitig prägte: Als Bildhauer schuf er mit dem David und der Pietà Ikonen der westlichen Kunstgeschichte, als Maler hinterließ er mit dem Deckenfresko der Sixtinischen Kapelle und dem Jüngsten Gericht ein Gesamtkunstwerk, das bis heute Maßstäbe setzt. Weniger bekannt ist die zeichnerische Produktion Michelangelos, die ebenfalls von außergewöhnlicher Kraft und Sorgfalt zeugt. Zeichnungen wie der Kopf der Kleopatra aus dem Jahr 1535 — heute im Florentiner Museum Casa Buonarroti aufbewahrt — zeigen das Spannungsfeld zwischen antiker Mythenrezeption und dem psychologischen Realismus der Renaissance. Michelangelo wurde 1475 in Caprese in der Toskana geboren und verstarb 1564 in Rom; sein Wirken verbindet Florenz, Rom und den Kirchenstaat in einer Biographie, die für die Kunstgeschichte Europas kaum zu überschätzen ist.
San Marino pflegt seit Jahrzehnten eine Münzpolitik, die europäische Kulturereignisse in den Vordergrund stellt — ein Reflex auf die geografische und kulturelle Einbettung des Mikrostaats in die italienische Halbinsel. Das Verhältnis zu Florenz und Rom ist dabei mehr als symbolisch: San Marino liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den toskanischen und mittelitalienischen Zentren, in denen Michelangelo arbeitete und deren Mäzene, allen voran die Medici, seine frühe Karriere förderten. Der Rückgriff auf Michelangelos Zeichenwerk für die 2025er Ausgabe San Marinos — im Jahr des 550. Geburtstags des Künstlers — macht die enge kulturelle Verwandtschaft des Stadtstaates mit der italienischen Renaissance sichtbar und fügt dem Jubiläum eine Perspektive hinzu, die jenseits der großen Gemälde und Skulpturen liegt.
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |