Währungsunion ohne Grenzen – die erste Wertseite
Steckbrief
| Gültigkeit | 2002 – 2007 |
|---|---|
| Gestalter | Luc Luycx (LL) |
| Nennwert | 2 Euro |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,2 mm |
| Material | Äußerer Ring aus Kupfernickel · dreischichtiger Kern (Nickelmessing–Nickel–Nickelmessing) |
| Randschrift | Fein geriffelt, mit vertiefter, von Land zu Land variierender Inschrift |
Hintergrund
Die erste gemeinsame Wertseite der Euromünzen zeigte die damalige Europäische Union der fünfzehn Mitgliedstaaten – dargestellt als voneinander abgesetzte Flächen ohne Landesgrenzen. Das Motiv stellte die teilnehmenden Staaten der jungen Währungsunion in den Vordergrund. Auch diese Seite gestaltete der belgische Graveur Luc Luycx.
Mit der EU-Erweiterung ab 2004 passte diese Darstellung nicht mehr zur wachsenden Gemeinschaft und wurde 2007 durch die Karte des gesamten Kontinents ersetzt. Einige Länder gaben ihre Umlaufmünzen jedoch noch eine Weile mit der alten Wertseite aus – 2007 unter anderem Italien, Österreich, Portugal, San Marino und der Vatikan. Die technischen Merkmale der Münze – Gewicht, Durchmesser, Material und Randschrift – blieben bei der Umstellung unverändert; geändert wurde ausschließlich das Kartenmotiv.
Länder, die 2007 noch die alte Wertseite ausgaben
Auch diese Länder stellten 2008 auf die neue Europakarte um – bis 2008 hatten alle Euro-Länder die Wertseite gewechselt.