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| Land | Österreich |
|---|---|
| Jahrgang | 2012 |
| Ausgabedatum | 02. Januar 2012 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | 11.000.000 (50.000 / 10.000) |
| Katalognummer | AT-12 G1 |
| Gestalter | Helmut Andexlinger |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
Der Euro hat sich zu einem europa- und weltweit wichtigen Faktor und einem globalen Akteur im internationalen Währungssystem entwickelt. Die um das Euro-Zeichen herum angeordneten Merkmale symbolisieren die Bedeutung des Euro für die Menschen, die Finanzwelt (EZB-Turm), den Handel (Schiffe), die Industrie (Fabriken), den Energiesektor und für Forschung und Entwicklung (Windräder). Die Initialen des Münzgestalters Helmut Andexlinger stehen unter dem EZB-Turm. Die Namen der Ausgabestaaten in der Landessprache sind mittig über dem Motiv, die Jahresangaben 2002-2012 darunter eingeprägt.
Dritte Gemeinschaftsausgabe der Europäischen Union. Alle 17 Eurostaaten haben zum Jubiläumsdatum, dem 01.01.2012, eine Münze mit dem gleichen Motiv herausgegeben. Die Münzen unterscheiden sich lediglich in der Umschrift, die in der jeweiligen Landessprache auf den Münzen zu finden ist. Auch San Marino hat eine Münze mit demselben Motiv herausgegeben, welche jedoch nicht offiziell zur Gemeinschaftsausgabe gehört.
Am 1. Januar 2002 hielten rund 300 Millionen Menschen in zwölf Ländern erstmals Euro-Banknoten und -Münzen in den Händen — eine Bargeldumstellung in einem historisch beispiellosen Ausmaß. Österreich gehörte von Beginn an zu den Teilnehmerstaaten der Wirtschafts- und Währungsunion und tauschte innerhalb weniger Wochen den Schilling gegen die neue gemeinsame Währung. Der Euro war zu diesem Zeitpunkt bereits drei Jahre als Buchgeld in Betrieb, hatte die Finanzmärkte integriert und den grenzüberschreitenden Handel innerhalb der Eurozone vereinfacht. Mit der Bargeldeinführung wurde er jedoch zur greifbaren Alltagsrealität — in Supermärkten, bei Behörden, im Reiseverkehr. Österreich verzeichnete dabei einen der reibungsloseren Umtauschprozesse, unterstützt durch eine frühe Vorverteilung der neuen Münzen und Scheine an Banken und Handel.
In den zehn Jahren nach der Bargeldeinführung entwickelte sich der Euro zu einer der bedeutendsten Reservewährungen weltweit und festigte seine Rolle im internationalen Währungssystem neben dem US-Dollar. Die Europäische Zentralbank steuert seither die Geldpolitik für alle Mitgliedstaaten der Eurozone, die sich im Laufe dieser ersten Dekade von zwölf auf siebzehn Länder erweiterte. Gleichzeitig stellte die Staatsschuldenkrise ab 2010 die junge Währung vor erhebliche institutionelle Belastungsproben. Das zehnjährige Bestehen des Euro-Bargelds 2012 fiel damit in eine Phase, in der Stabilität und Reformbedarf der Währungsunion intensiv diskutiert wurden. Alle Eurostaaten, darunter Österreich, begingen dieses Jubiläum gemeinsam mit einer europäischen Gemeinschaftsausgabe.
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |