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| Land | Belgien |
|---|---|
| Jahrgang | 2012 |
| Ausgabedatum | 04. Juni 2012 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | 5.013.000 (6.000 / 7.000) |
| Katalognummer | BE-12 G2 |
| Gestalter | Luc Luycx |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
Das Emblem des Musikwettbewerbs „Concours Reine Elisabeth“ vor einem Bildnis von Königin Elisabeth im Linksprofil. Links bzw. rechts neben dem Bildnis befinden sich das Zeichen des Münzmeisters und das Zeichen der Brüsseler Prägestätte (Kopf des Erzengels Michael mit Helm). Oberhalb des Bildnisses sind die Jahreszahlen 1937-2012 angegeben. Unterhalb des Bildnisses befindet sich die Inschrift „QUEEN ELISABETH COMPETITION“. Das Länderkürzel „BE“ ist rechts neben dem Bildnis eingraviert.
Der Concours Reine Elisabeth zählt zu den angesehensten und zugleich anspruchsvollsten Musikwettbewerben der Welt. Gegründet wurde er 1937 auf Initiative von Königin Elisabeth von Belgien, die selbst eine passionierte Geigerin war und engen Kontakt zu führenden Musikerpersönlichkeiten ihrer Zeit pflegte - darunter Eugene Ysaÿe, auf dessen Violinwettbewerb von 1937 der Concours direkt zurückgeht. Der Wettbewerb richtet sich an junge Interpreten und wechselt in seinem Rhythmus zwischen Klavier, Gesang, Violine und Cello. Zu seinen Besonderheiten gehört die sogenannte Woche der Isolation, in der Finalisten eine neu komponierte Pflichtarbeit ohne Außenkontakt einstudieren - eine Prüfung, die weltweit als Maßstab für musikalische Reife und Stressresistenz gilt. Brüssel als Austragungsort hat den Wettbewerb eng mit dem belgischen Kulturleben verknüpft.
Die Liste der Preisträger liest sich wie ein Who's who der internationalen Konzertszene: David Oistrach gewann 1937 die erste Ausgabe, Gidon Kremer, Dmitri Sitkovetsky und Augustin Dumay folgten in späteren Jahrzehnten. Auch im Bereich Klavier hat der Concours Karrieren geprägt, etwa die von Vladimir Ashkenazy oder Mitsuko Uchida. Belgien ehrte 2012 das 75-jährige Bestehen des Wettbewerbs mit einer 2-Euro-Gedenkmünze und setzte damit eine der dauerhaftesten kulturellen Institutionen des Landes ins Bild - einen Wettbewerb, der seit seiner Gründung die Verbindung zwischen belgischer Kulturförderung und internationalem Spitzenmusikertum verkörpert.
Amtliche Bekanntmachung (EU-Amtsblatt): ABl. C 231 vom 2.8.2012, S. 2 (2012/C 231/02)
| Nennwert | 2,00 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |