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Themen bestätigt, Motive veröffentlicht: Andorra zeigt die neuen 2-Euro-Münzen für 2026

Themen bestätigt, Motive veröffentlicht: Andorra zeigt die neuen 2-Euro-Münzen für 2026

Jetzt ist es offiziell und die Themen der beiden 2-Euro-Gedenkmünzen 2026 aus Andorra sind nun final bestätigt. Zeitgleich hat das Fürstentum auch Bilder der Originalmünzen veröffentlicht. Damit stehen voraussichtlich auch die letzten Designs des gesamten Euro-Jahrgangs 2026 fest. Sammler dürfen sich auf zwei kulturell tief verwurzelte Motive in einer gewohnt kleinen Auflage freuen.

Der Kleinstaat Andorra, dessen Münzen wegen ihrer geringen Auflagen im Umlauf kaum zu finden und in Sammlerkreisen heiß begehrt sind, bleibt seiner Linie treu: Die neuen Prägungen rücken die reiche Geschichte, Architektur und die lebendigen Traditionen des Landes in den Fokus.

Die erste Gedenkmünze widmet sich einem der bedeutendsten spirituellen Wahrzeichen des Landes: dem 50. Jahrestag der Einweihung des neuen Heiligtums von Meritxell („50è aniversari de la inauguració del Santuari nou de Meritxell“). Nachdem ein verheerender Brand im September 1972 die historische romanische Kirche fast vollständig zerstört hatte, wurde das am 8. September 1976 eingeweihte neue Heiligtum vom berühmten Architekten Ricardo Bofill entworfen. Es beherbergt die Schutzpatronin Andorras. Das detaillierte Münzbild zeigt eine Darstellung des modernen, von markanten Bögen geprägten Kirchenkomplexes. Über dem Bauwerk thront groß die Jubiläumszahl „50“, flankiert vom Schriftzug „ANIVERSARI“ und der Jahreszahl „2026“. Am oberen inneren Münzrand verläuft im Bogen der Ausgabeanlass „SANTUARI NOU DE MERITXELL“, während am unteren Rand der Ländername „ANDORRA“ eingeprägt ist.

Die zweite 2-Euro-Gedenkmünze des Jahres greift ein lebendiges Stück andorranischer Landwirtschafts- und Kulturgeschichte auf: Die Transhumanz (saisonaler Viehtrieb) („La transhumància“). Die jahrhundertealte Praxis, Viehherden im Rhythmus der Jahreszeiten zwischen den Tälern und den Hochweiden der Pyrenäen hin- und herzutreiben, prägt die Kultur des Landes bis heute tief und ist von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Das detailreich gestaltete Münzbild zeigt im linken Vordergrund einen andorranischen Hirten mit einem Hirtenstab, links von ihm treu an seiner Seite steht sein Hund. Rechts neben dem Schäfer ist ein Wollschaf im Profil abgebildet, das gut erkennbar eine Glocke um den Hals trägt. Im Hintergrund lässt sich ein angedeuteter Weg mit einer rustikalen Steinmauer sowie die feinen Silhouetten zweier weiterer Nutztiere – ein Pferd und ein Rind – erkennen, welche die Vielfalt des traditionellen Viehtriebs symbolisieren. Eingebettet ist die gesamte Szenerie in eine filigran geprägte Berglandschaft der Pyrenäen. Im oberen Bereich erstreckt sich geschwungen der Landesname „ANDORRA“, während die Jahreszahl „2026“ in der Silhouette des Rindes platziert ist.

Beide Münzen erscheinen am 23. November jeweils in einer offiziellen Coincard in Stempelglanz. Die Auflage ist streng limitiert und beträgt für beide Ausgaben jeweils 60.000 Exemplare.

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