Transhumanz – Immaterielles Kulturerbe
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| Land | Andorra |
|---|---|
| Jahrgang | 2026 |
| Ausgabedatum | November 2026 |
| Münztyp | Gedenkmünze |
| Auflage | 60.000 |
| Katalognummer | AD-26 G2 |
| Seltenheit | €€€€€ was bedeutet das? |
| Randschrift | ![]() |
Beschreibung der Münze
Transhumanz – Immaterielles Kulturerbe
Weitere Informationen zum Thema
Die Transhumanz ist eine Form der Wanderweidewirtschaft, bei der Hirten ihre Herden im Rhythmus der Jahreszeiten zwischen Tal- und Hochweiden oder über größere Entfernungen hinweg treiben. In Andorra war die Vieh- und Landwirtschaft über Jahrhunderte der wichtigste Wirtschaftszweig. Im Sommer zogen Schafe, Rinder und Pferde auf die Hochweiden der Pyrenäen, im Winter wanderten viele Herden in die milderen Ebenen Frankreichs und Spaniens.
Diese Praxis hat die Landschaft des Fürstentums bis heute geprägt: Steinmauern, Viehwege, Hirtenhütten und die typischen Bordes – traditionelle Scheunen und Ställe aus Naturstein – zeugen von der langen Geschichte der Weidewirtschaft. Dazu gehören auch Bräuche wie die Segnung der Tiere vor dem Almauftrieb. Gleichzeitig trägt die Beweidung dazu bei, offene Bergwiesen zu erhalten, die Artenvielfalt zu sichern und die Waldbrandgefahr zu verringern.
Ende 2023 wurde die Transhumanz im Rahmen einer gemeinsamen Nominierung mehrerer europäischer Staaten, darunter Andorra, in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Mit der 2-Euro-Gedenkmünze 2026 rückt Andorra dieses lebendige Erbe in den Mittelpunkt, das bis heute die Identität des Landes und seiner Bergbevölkerung prägt.
Technische Daten
| Nennwert | 2 Euro |
|---|---|
| Material | Bimetall – Ring: Kupfernickel; Kern: dreischichtig (Nickel-Messing / Nickel / Nickel-Messing) |
| Gewicht | 8,5 g |
| Durchmesser | 25,75 mm |
| Dicke | 2,20 mm |




