Am 25. März 1957 unterzeichneten sechs europäische Staaten die Römischen Verträge. Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande legten damit den Grundstein für die heutige Europäische Union (EU). Sie gründeten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom). Das 50-jährige Jubiläum dieses historischen Ereignisses wurde 2007 mit der ersten 2-Euro-Gemeinschaftsausgabe der Euro-Zone gefeiert.
Um dieses bedeutende Jubiläum gebührend zu würdigen, wurde ein Novum in der Geschichte des Euro-Bargelds beschlossen. Am 5. Mai 2006 gaben der damalige EU-Kommissar Joaquín Almunia und Euro-Gruppen-Präsident Jean-Claude Juncker bekannt, dass erstmals eine gemeinsame Sonderprägung aller Mitgliedstaaten erscheinen soll. Pünktlich zum Jahrestag am 25. März 2007 brachten alle teilnehmenden Länder die Münze in den Umlauf. Eine wichtige Sonderregelung gab es obendrein: Da es sich um ein länderübergreifendes Projekt handelte, durfte jeder Staat im Jahr 2007 trotz der Gemeinschaftsausgabe noch eine eigene, rein nationale 2-Euro-Gedenkmünze prägen.












